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Die U-Verlagerung Lachs war eine geheime Anlage in der Nähe von Bredelar, die für die Alkohol- und Äthersynthese zuständig war. Sie wurde genehmigt, um die Crackgase der U-Verlagerung Taube 2 weiter zu verarbeiten. Die Anlage stand im Sauerland und wurde von der Rheinpreussen genutzt, nachdem sie zuvor von einem Gelände evakuiert und zwischengelagert wurde.
Die technische Ausstattung der U-Verlagerung Lachs umfasste Veresterung mit Schwefelsäure und Hydrolyse mit überhitztem Dampf. Dabei entstand eine Mischung aus Isopropyl- und Isobutyl-Alkohol. Die Produktion sollte monatlich 200 bis 250 Tonnen Alkōhol und Äther erreichen. Auf dem Gelände wurden Tanks errichtet, die heute noch im Wald zu finden sind.
Die Anlage war Teil eines komplexen Netzwerks von U-Verlagerungen, darunter auch die Taube 2. Die U-Verlagerung Lachs wurde direkt gegenüber der Taube 2 genehmigt und war für die Weiterverarbeitung der Crackgase zuständig. Die Anlage wurde im Staatsforst aufgebaut und war bis in die 1980er Jahre in Betrieb.
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