Jettenhöhle
Informationen | Geschichtliches | Im zweiten Weltkrieg | Fotogallery
Die Jettenhöhle, ist eine Höhle im Naturschutzgebiet Hainholz bei Osterode. Genauer gesagt befindet sie sich im Gipskarstgebiet des Südharzes nahe des Ortes Düna südlich von Osterode in dem seit dem Jahre 1967 bestehenden Naturschutzgebiet "Hainholz". Die Hölle wurde schon vielen Forschern untersucht da in der Jettenhöhle zahlreiche Keramikfunde aus vorgeschichtlicher Zeit gemacht wurden. Zudem vermuten sie das auch in ihr diverse "Kulthandlungen" stattfanden. Im zweiten Weltkrieg wurde die Jettenhöhle ebenfalls von Menschen benutzt und zu einer U-Verlagerung umfunktioniert. Relikte der Untertage Verlagerung sind heute jedoch kaum noch wahrnehmbar! Vereinzelnt lassen sich winzige Überreste der ehemaligen untertägigen Anlage mit dem Decknamen "Ör" finden. Heute leben in der Höhle mir ihreren mehreren kleineres Seen zahlreiche Wildtiere wie diverse Fledermausarten und Molche vorallen zahlreiche Feuersalamander. Zum Glück ist die Hölle bis dato von Urbexern und Geocachern verschont geblieben. Welches hoffentlich auch so in Zukunft bleiben wird! Die Jettenhöhle ist mit weiteren kleineren benachbarten Höhlen verbunden und lediglich der verbliebene Rest eines einstigen viel größeren Höhlensystems. Der Hauptgang hat eine Länge von rund 600 Metern und die Deckenhöhe beträgt bis zu geschätzen achtenhalb Metern. In der Höhle gibt es viele instabile Strukturen an der Decke. Zahlreiche Verbrüche sind hier Zeugnisse einer weiteren akuten Einsturzgefahr einiger Höhlenbereiche. Die instabile Struktur der Höhlendecke beruht auf natürlicher Weise und stammt nicht wie einige vermuten auf eine Sprengung von den Alliierten im Zuge der Demontagewelle nach dem Einbau von Rüstungswerken.
Das Naturschutzgebiet um die Jettenhöhle kann man auf mehreren Naturlehrpfaden erkunden. Diese Lehrpfade führen vorbei an Erdfällen, Karstkegeln sowie der Jettenquelle. Hier erlebt man eine noch unberührte Natur mit seltener Flora und Fauna. Bitte bleibt auf den Naturlehrpfaden und veraßt diese nicht zum Schutze der Fauna und Flora.
Fotogalerie Jettenhöhle
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Fotogalerie der Jettenhöhle
Die Jettenhöhle ist eine faszinierende Höhle im Naturschutzgebiet Hainholz bei Osterode. Sie liegt im Gipskarstgebiet des Südharzes nahe Düna südlich von Osterode und gehört seit 1967 zum Naturschutzgebiet. Die Höhle wurde bereits von Forschern untersucht, da hier zahlreiche Keramikfunde aus der vorgeschichtlichen Zeit entdeckt wurden. Zudem wird vermutet, dass hier auch Kulthandlungen stattfanden.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Jettenhöhle als U-Verlagerung genutzt, doch die Relikte der Untertage-Verlagerung sind heute kaum noch erkennbar. Vereinzelt finden sich winzige Überreste der ehemaligen Anlage unter dem Decknamen „Ör“. Heute beherbergt die Höhle mit ihren mehreren kleineren Seen eine Vielzahl von Wildtieren, darunter Fledermausarten und Molche, insbesondere zahlreiche Feuersalamander. Glücklicherweise ist die Höhle bislang von Urbexern und Geocachern verschont geblieben.
Die Jettenhöhle ist mit weiteren kleineren benachbarten Höhlen verbunden und ist nur der verbliebene Rest eines einstigen viel größeren Höhlensystems. Der Hauptgang hat eine Länge von etwa 600 Metern, die Deckenhöhe beträgt bis zu acht Meter. In der Höhle gibt es viele instabile Strukturen an der Decke, wodurch zahlreiche Verbrüche Zeugnis einer weiteren akuten Einsturzgefahr einiger Höhlenbereiche abgeben. Die instabile Struktur der Höhlendecke beruht natürlicherweise und stammt nicht, wie manche vermuten, von einer Sprengung durch die Alliierten im Zuge der Demontagewelle nach dem Einbau von Rüstungswerken.
Das Naturschutzgebiet um die Jettenhöhle kann auf mehreren Naturlehrpfaden erkundet werden. Diese führen vorbei an Erdfällen, Karstkegeln und der Jettenquelle. Hier erlebt man eine noch unberührte Natur mit seltener Flora und Fauna. Bitte bleibt auf den Naturlehrpfaden und verursacht keine Schäden, um die Fauna und Flora zu schützen.
Jettenhöhle



